Leitbild des HWG

Unterrichts- und Erziehungsprogramm

„Eine gute Schule ist eine Schule, die besser werden will“

Da Bildung Lebenschancen verschafft, hat sich das Hochwald-Gymnasium zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen jedem Kind einen möglichst optimalen Start in seine Zukunft zu ermöglichen. Leitziel von Bildung und Erziehung ist die Entwicklung und Förderung einer mündigen Persönlichkeit mit Kompetenzen auf persönlicher, fachlicher und sozialer Ebene. Dieses Leitziel soll konkretisiert werden in folgendem Unterrichts- und Erziehungsprogramm:

Ausgangspunkt der Arbeit sind die Einsichten, die sich aus unserem täglichen Umgang mit den Schülerinnen und Schülern ergeben. Der Alltag der meisten Kinder und Jugendlichen ist so verändert, dass Freiräume oder Muße und vor allem Arbeit für Schule entschieden zu kurz kommen. Schulisches Arbeiten sollte diesen veränderten Bedingungen Rechnung tragen.

Daher muss Schule mehr zum „Haus des Lernens“ werden. Unsere Schule soll ein Ort werden, der einerseits die Bedingungen für konzentriertes, selbstständiges Arbeiten verbessert; andererseits aber auch Raum für soziales und musisches Sich-Bilden lässt. Unsere Schule wird somit über den Unterricht hinaus Heimat für unsere Schülerinnen und Schüler.

Die Qualifizierung des Kollegiums für diesen Weg und das Erproben neuer Unterrichts- und Organisationsformen sind dabei Voraussetzungen für eine Erfolg versprechende Umsetzung der Ziele.

Leitwerte unserer Arbeit sollen dabei sein:

Schülerzentriertheit

Alle bereits bestehenden und neu einzuführenden Maßnahmen dienen den Lernprozessen der Schüler/innen.

Individuelle Förderung

Die Schüler/innen des HWG werden durch ein vielfältiges Angebot in der Entwicklung ihrer individuellen Stärken gefördert und bei der Behebung ihrer Schwächen unterstützt. Dies ist von großer Bedeutung, da unsere Schule eine besondere Verantwortung für das Bildungsangebot im ländlichen Raum hat.

Erziehung zur Selbstständigkeit

Die Schüler/innen lernen ihre Lernprozesse selbstständig zu gestalten. Dazu hilft der konstruktive Umgang mit den traditionellen und den neuen Medien.

Ökonomische und musisch-künstlerische Bildung, die Wissen und Tun vereinen, erhalten einen größeren Stellenwert und die notwendigen Freiräume.

Grundlage dafür ist der Erwerb von Methodenkompetenz und Teamfähigkeit im Unterricht, der jahrgangs- und fächerübergreifend erfolgen kann.

Ganzheitlichkeit

Im Sinne des ganzheitlichen Lernens sollen die Schüler/innen in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung individuell gefördert und gefordert werden.

Den Schülerinnen und Schülern des HWG wird eine Gesundheitsbildung mit den Schwerpunkten Bewegung, Ernährung und Entspannung vermittelt. Ergänzt wird dies durch Erziehung zu einem umweltbewussten Verhalten.

Soziales Lernen

Die Vermittlung von sozialen Grundwerten und Tugenden erzieht die Schüler/innen zu verantwortungsbewussten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Daher leitet das HWG seine Schüler/innen zum mündigen Handeln an. Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen gestalten Schule gemeinsam in diesem Sinne. So werden unsere Schüler/innen informierte, weltoffene und demokratisch gefestigte Menschen.

Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Die Zusammenarbeit mit Betrieben, Unternehmen, Institutionen und den Universitäten hilft dabei, den Unterricht auf die Bedürfnisse des späteren Berufslebens zu orientieren und leistet ihren Teil zur Vorbereitung der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf Hochschulstudium und Beruf.

Elternarbeit

Die Arbeit mit den Eltern an der Erziehung der Kinder und an der Priorität der Schule für die Lebenswelt der Schüler/innen wird sich in einer stärkeren Beteiligung der Eltern niederschlagen. So wird auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens eine Erziehungspartnerschaft aufgebaut.

Interne Fortbildung

Da die Lehrenden an diesen Zielen ständig arbeiten müssen, wird die Schule eine interne Fortbildung aufbauen und anbieten, die den Erwerb neuer Fertigkeiten, auch mit dem Ziel der Entlastung für alle am Lernprozess Beteiligten, befördert.

Nachhaltigkeit

Eine interne und externe Evaluation auf Basis des Unterrichts- und Erziehungsprogramms erlaubt die Prüfung unserer schulischen Arbeit auf ihren Erfolg hin.

Mit all diesen Maßnahmen ereichen wir auch ein höheres Maß an Selbstbestimmung unserer Arbeit und damit höhere und nachhaltige Zufriedenheit.