Schulgartenprojekt der Klasse 6a

Im Frühjahr 2016 machte sich die Klasse 6a zusammen mit ihren Klassenlehrern, Frau Fries und Herrn Harasimiuc, mit Feuereifer daran, im ehemaligen Hausmeistergarten zu jäten und Beete anzulegen. Gesät und gepflanzt werden sollten verschiedene Blumen und Gemüse – doch zunächst galt es, den harten und seit Jahren unbearbeiteten Boden zu lockern und Platz zu schaffen. Dabei machten die Kinder die Erfahrung, dass zum Gärtnern geeignetes Werkzeug (Danke an die Spender-Eltern!) unverzichtbar ist und dass die Bodenbearbeitung eine schweißtreibende Angelegenheit sein kann... Wie zur Belohnung fanden sich in all dem Grün auch einige hübsche Frühblüher und auch Beerensträucher, die für den Sommer leckere Früchte versprachen.

Gleichzeitig wurden im NaWi-Unterricht (Frau Uhlmann-Schiffler) die Vorgänge bei der Keimung z.B. von Kresse, Bohnen und Tomaten beobachtet und die Pflänzchen im Klassensaal sorgsam gehegt, bis die Bedingungen zum Auspflanzen ins Freiland gegeben waren. Den „grünen Daumen“ bewies dabei vor allem Annalena. Einige NaWi-Stunden fanden im Schulgarten statt, wo sich die Kinder auch mit dem allgegenwärtigen „Unkraut“ beschäftigten. Einige wussten schon genau über das Aussehen und den Nutzen zahlreicher Kräuter für den Menschen Bescheid, andere staunten über die vielen „Nützlinge“ zu unseren Füßen.

Der kalte und nasse Frühling verzögerte die Entwicklung der Pflanzen und die Blütenbestäubung durch Insekten und lehrte die Schülerinnen und Schüler, welch entscheidende Bedeutung Wetter und Klima auf das Pflanzenwachstum haben. In der anschließenden trockenen Phase hatte es der eingesetzte Gießdienst schwer, mit den vorhandenen kleinen Gefäßen den Durst der Pflanzen zu stillen und ein Aushärten des Bodens zu verhindern. Schlussfolgerungen hier: Einfacher zu gärtnern wäre es, wenn der Boden tiefgründiger gelockert und mit Pflanzerde aufgebessert wäre – und Wasser ist ein echtes Lebenselixier für Pflanzen!