Hochwälder Effekt Manufaktur

Schüler des Hochwald Gymnasium Wadern gründen eigenständige Elektronikfirma

Im Rahmen des vom saarländischen Bildungsministerium neu eingeführten „Seminarfaches“ wird das „JUNIOR-Projekt“ (Eine Organisation des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln) am HWG angeboten. 

Ziel des auf ein Jahr befristeten Projektes ist es, Jugendliche in die Geschäftswelt einzuführen, indem ihnen die Möglichkeit gegeben wird, eine eigene Firma zu gründen. Dabei steht das „wir“ im Vordergrund:  Dieses Gemeinschaftsprojekt wird von Schüler- und nicht von Lehrerseite geleitet. Es ist nicht einfach damit getan, uns bloß einen theoretischen Einblick in das Wirtschaftsleben zu geben, wie sonst von der Schule gewohnt! Vielmehr stellt das Projekt eine reale Möglichkeit dar, eine eigenständige Firma aufzubauen, die sich in der realen Marktwirtschaft etablieren kann. Begriffe wie Lohnabrechnung, Marketing und Bilanzen werden für uns Schüler endlich greifbar. Als JUNIOR-Unternehmen schließen wir im Rahmen des Projektes wirksame Verträge ab und werden im Rechtsverkehr als „echtes Unternehmen“ behandelt. Daher erleben wir Wirtschaft hautnah.

Das HEM Team

Zu Beginn hat sich die Frage gestellt, welche Geschäftsidee denn verwirklichen werden sollte. Da viele der Mitarbeiter in Musikbands spielen und auch unser betreuender Lehrer bereits Erfahrung mit Musikelektronik hat, einigten wir uns schnell auf seine Idee: Herstellung und Verkauf von elektrischem Gitarrenzubehör( Verstärker, Verzerrer etc.). Erste Aufgabe war es, Anteilscheine der Firma an Verwandte, Freunde und Bekannte zu verkaufen, indem wir sie dafür begeisterten, Anteilseigner einer Firma zu sein, die sich „Hochwälder Effekt Manufaktur“ nennt. Ein Startkapital von 900 Euro war gesichert. Ähnlich wie Aktionäre erhalten unsere Anteilseigner die Gelegenheit, an einer Aktionärsversammlung teilzunehmen, in der wir über unser Projekt, die Ziele sowie den aktuellen Stand der Tätigkeiten berichten. Am Ende des Jahres erhalten sie einen Anteil des bis dahin Erwirtschafteten, das von unserem wirtschaftlichen Geschick und der Verkäuflichkeit unseres Produkts abhängt. Momentan befindet sich die Hochwälder Effekt Manufaktur mitten im Produktionsprozess. Dabei gehören Tätigkeiten wie Löten, Ätzen, Bohren zum „A und O“. Jeden Dienstag sowie an einigen Produktionstagen in den Ferien werden einerseits die Produkte hergestellt, andererseits der Umgang mit Abrechnungen, Lohnbüchern etc. erlernt. Doch in den letzten Wochen haben wir mit viel Arbeit, aber auch einer Menge Spaß, mehrere funktionierende Effektgeräte produziert. Dem Verkauf steht also nichts mehr im Weg!

Laura Adam & Martin Slusarczyk

Herstellung

Ätzbad mit Rühreinrichtung

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Eine Friteuse mit Akkuschrauber-Rührer dient als Ätzvorrichtung.

 

Produkte

Der Sonic.Noise ist ein Doppeleffektgerät - Delay und Phaser.

Der Rock.Core ist ein Doppeleffektgerät, Verzerrer und Booster.

Der Twin.Drive ist ein Doppeleffektgerät - Overdrive und Distortion.

   

Wenn Sie an einem Produkt interessiert sind, wenden Sie sich an die HEM.