Polnische Gastschüler fühlten sich wohl im Hochwald

Die polnischen Schüler mit ihren deutschen Gastgebern.

Zwei Monate nach dem Besuch einer Schülergruppe des Hochwald-Gymnasiums im polnischen Dreiländereck an den Grenzen zur Ukraine und der Slowakei besuchten die polnischen Freunde aus Ustrzyki Dolne für eine Woche ihre Gastfamilien im Saarland.

Zu Beginn jeder Austauschmaßnahme sind viele Fragen offen: Wie sind die Gasteltern, die Gegend, das Wetter? Schnell hatten sich die elf polnischen Schüler akklimatisiert und wurden von Ellen Küneke, der Direktorin des Hochwald-Gymnasiums, sowie dem Bürgermeister der Stadt Wadern, Jochen Kuttler, begrüßt. In einer Zeit, in der sich Europa bewähren muss, beherrschte stets der europäische Gedanke die Gespräche. Austauschprojekte bieten die Möglichkeit, persönliche Beziehungen langfristig aufzubauen und die Nationen trotz der 1500 Kilometern Entfernung zusammenwachsen zu lassen, erklärten die beiden Projektleiterinnen Ulrike Anell und Sabine Alff.

Zum vollständigen Artikel der Saarbrücker Zeitung.

   

Schulpartnerschaft weiter gefestigt: Elf HWG-Schüler zu Gast in Polen

Gebirgszüge, Bisons, Museen und viel Sonne erlebten elf Schüler des Hochwald-Gymnasiums Wadern vor Kurzem bei ihrem Besuch in der Stadt Ustrzyki Dolne im Südosten Polens. Dort waren die Gymnasiasten aus dem Hochwald mit ihren Lehrerinnen eine Woche zu Gast. Denn seit dem vergangenen Jahr pflegt das Waderner Gymnasium eine Schulpartnerschaft mit dem 1500 Kilometer entfernten Oberstufengymnasium in Ustrzyki Dolne.

Der neu gewählte Bürgermeister und der Landrat begrüßte die Schüler und ihre Lehrerinnen Ulrike Anell und Sabine Alff. Passend zu dem Projekt-Auftrag, Informationen und Bilder über das Gastland zusammenzutragen, erkundeten die Gäste ein Mühlenmuseum. Außerdem standen ein Besuch im Freilichtmuseum in Sanok sowie eine Wanderung auf dem Beech Berda Bergrücken im Bieszczadzki-Nationalpark auf dem Programm. Die polnischen Gastfamilien organisierten für die Saarländer außerdem einen Grillabend.

Zum vollständige Artikel der Saarbrücker Zeitung

   

Polnische Schüler besuchen das Hochwald-Gymnasium

Die Gäste aus Polen mit ihren Waderner Gastgeber

Das Hochwald-Gymnasium Wadern besuchten vor kurzem elf polnische Schüler und deren Lehrer aus dem 1500 Kilometer entfernten Ustrzyki Dolne. Es war der Gegenbesuch zum Polenaufenthalt der Waderner Schüler im Juli, auf den sich alle am Austausch Beteiligten bereits gefreut hatten.

Am Nachmittag öffnete Waderns Bürgermeister Fredi Dewald die Pforte des Oettinger Schlösschens und begrüßte die Gäste. Dewald zitierte den polnischen Historiker Krzystof Ruchniewicz, als er sagte: „Ich glaube, gute deutsch-polnische Beziehungen sind ein Garant der Stabilität in unserem Teil Europas, also ist ihre Vertiefung eine Notwendigkeit.“ Später lernten die Jugendlichen bei einer Führung der Leiterin des Stadtmuseums, Christina Pluschke, die Waderner Stadtgeschichte kennen. Im Laufe der Woche sehe das umfangreiche Programm neben ausgewählten Unterrichtsbesuchen zahlreiche Exkursionen vor.

Diese sollten den polnischen Schülern die saarländische Grenzregion und deren wirtschaftliche und touristische Infrastruktur nähergebringen. Fürdas Projekt verantwortlich sind die Waderner Lehrerinnen Ulrike Anell und Sabine Alff. Sie planen, die Begegnung im Rahmen einer Schulpartnerschaft zu einer festen Tradition zu machen und dadurch einen Beitrag zur deutschpolnischen Verständigung zu leisten.

Den Austausch hat das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert und zahlreiche Geldgeber haben ihn finanziell unterstützt. Die saarländische Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten, Helma Kuhn-Theis, hat die polnischen Besucher im Namen von Stefan Toscani, dem saarländischen Minister für Finanzen und Europa, morgens am Hochwald-Gymnasium begrüßt. Kuhn-Theis sagte, sie freue sich, „besonders junge Europäer im Saarland zu begrüßen.“

Im Polenjahr des Saarlandes liege der Landesregierung die intensive Pflege der deutsch-polnischen Beziehungen besonders am Herzen. Die Jugendlichen bilden nach Aussage der Europabevollmächtigten die Basis einer „Friedenseinheit“. Diese sei besonders wichtig, da der Friede in Europa nicht selbstverständlich scheine. Insofern erfülle das Waderner Projekt einen „besonders wichtigen Auftrag“, meinte Kuhn-Theis.

(Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 23.09.2014)

   

Witamy w Saarlandzie - Willkommen im Saarland

Witamy w Saarlandzie - Willkommen im Saarland Stadt Wadern begrüßte am Montag, 15.09., elf polnische Jugendliche und deren Lehrerinnen

Als nachmittags der Bürgermeister der Stadt Wadern Fredi Dewald die Pforte des Oettinger Schlösschens öffnete und die polnischen Gäste sehr herzlich begrüßte, betonte er den Friedens-Gedanken solcher Austauschprogramme. Dewald schloss mit den Worten des polnischen Historikers Krzysztof Ruchniewicz: „Ich glaube, gute deutsch-polnische Beziehungen sind ein Garant der Stabilität in unserem Teil Europas, also ist ihre Vertiefung eine Notwendigkeit.“

Während der anschließenden Führung durch die Leiterin des Stadtmuseums Christina Pluschke erlebten die Jugendlichen die Waderner Stadtgeschichte in den neu gestalteten Räumen des Museums in sehr anschaulicher und lebendiger Weise. Vorher empfing die saarländische Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten Helma Kuhn-Theis im Namen des saarländischen Ministers für Finanzen und Europa die polnische Besuchergruppe am Hochwald-Gymnasium Wadern. Nach dem erlebnisreichen und freundschaftsstiftenden Polenaufenthalt der Waderner Schülerinnen und Schüler im Juli freuten sich alle am Austausch Beteiligten bereits auf den Besuch aus dem 1500 km entfernten Ustrzyki Dolne. Eine besondere Würdigung erfuhr die erste Delegation des polnischen Oberstufengymnasiums durch den offiziellen Empfang der saarländischen Regierungsvertreterin. Helma Kuhn- Theis führte aus, sie freue sich „besonders, junge Europäer im Saarland zu begrüßen.“ Im sogenannten Polenjahr des Saarlandes läge der Landesregierung die intensive Pflege der deutsch-polnischen Beziehungen besonders am Herzen. Die Jugendlichen bilden nach Aussage der Europabevollmächtigten des Saarlandes die Basis einer „Friedenseinheit“. Dies sei besonders wichtig, da der Friede in Europa nicht selbstverständlich scheine. Insofern erfülle das Waderner Projekt einen „besonders wichtigen Auftrag“.

Im Laufe der Woche sah das umfangreiche Programm neben ausgewählten Unterrichtsbesuchen zahlreiche Exkursionen vor, durch die den polnischen Schülerinnen und Schülern die saarländische Grenzregion und deren wirtschaftliche und touristische Infrastruktur nähergebracht werden. Die für das Projekt verantwortlichen Waderner Lehrerinnen, Frau Anell und Frau Alff, planen, die Begegnung im Rahmen einer Schulpartnerschaft zu institutionalisieren und dadurch einen Beitrag zur europäischen bzw. deutsch-polnischen Verständigung zu leisten.

Der durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk geförderte Austausch konnte sowohl mit Hilfe der Spenden des saarländischen Sparkassenverbands als auch der Saarland-Sporttoto GmbH und der Völklinger Hütte stattfinden. Des Weiteren dankt das Hochwald-Gymnasium jeweils der Asko Europa- Stiftung, der Stiftung europäische Kultur und Bildung sowie dem saarländischen Ministerium für Finanzen und Europa für deren finanzielle Unterstützung. Bardzo Dziekujemy - herzlichen Dank!

Fredi Dewald, Bürgermeister der Sadt Wadern
(Amtsblatt der Stadt Wadern 40/2014)

   

Herzlich willkommen im polnischen Dreiländereck!

Foto: Hochwald-Gymnasium

Jugendliche des Hochwald-Gymnasiums besuchten Polen

In der Stadt Ustrzyki Dolne, die im Südosten Polens an den Grenzen zur Ukraine und der Slowakei liegt, waren elf Schülerinnen des Hochwald-Gymnasiums mit ihren Lehrerinnen eine Woche lang zu Gast.

Seit Mai 2009 besteht anlässlich des Deutsch-Polnischen Freundschaftsvertrags eine Regionalpartnerschaft zwischen dem Saarland und der Woiwodschaft Podkarpackie, in der Ustrzyki Dolne liegt. Der durch zwei Treffen im saarländischen Schullandheim „Spohns Haus“ vorbereitete Austausch fand auf beiden Seiten große Beachtung. Im Juli hatten Waderner Schüler nun erstmals die Möglichkeit, die Freunde in dem 1500 Kilometer entfernten Ort zu besuchen. 

Passend zu dem Projektauftrag, Informationen und Bilder über das jeweilige Gastland zusammenzutragen, begann nach dem Besuch der Schule und dem Empfang durch den Direktor die Arbeit in einem Naturkundemuseum, das zum Bieszczady-Nationalpark gehört. Der Bürgermeister von Ustrzyki Dolne und der Landrat empfingen die saarländischen Gäste. Die Kameras glühten auch bei gemeinsamen Workshops, die in der Schule angeboten wurden. Sie fokussierten künstlerische, aber auch sportliche Inhalte. Das Wetter der landschaftlich ansprechenden Grenzregion zeigte sich auch von seiner besten Seite. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt zu dem Dorf Muczne und die Führung durch das etwa neun Nektar große Wisent- Wildgehege.

In dem sehr ursprünglichen Waldareal wurden die europäischen Bisons, eine Rinderart, die noch bis ins frühe Mittelalter in den Urwäldern Südosteuropas vorkam, in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet, bestaunt und fotografiert. Unvergessen auch das mittlerweile gemeinsam erlernte Liedgut, für das die polnischen Jugendlichen die deutschen begeistern konnten. Darüber hinaus ließen es sich die Gastgeber nicht nehmen, die Gruppe nach Krakau einzuladen. Die „heimliche Hauptstadt“ Polens, deren malerische Altstadt zum Unesco- Welterbe gehört, begeisterte die Jugendlichen aus beiden Nationen gleichermaßen.

Wanderungen, Besuche und Feiern im Schulgebäude, die allesamt durch die besondere Gastfreundschaft geprägt wurden, gehörten weiterhin zum Programm des Austauschs. Die freundschaftlichen Bande wurden auch dadurch gefestigt, dass die Jugendlichen einen Einblick in den polnischen Alltag gewinnen konnten und alle Projekte gemeinsam durchführten. Insofern freuen sich die HWGler darauf, im Herbst die polnischen Freundinnen und Freunde in Wadern begrüßen und ihnen die Natur, Kultur und Mentalität des saarländischen Dreiländerecks vermitteln zu können.
Deshalb heißt es bis September: Bis zum nächsten Mal – Do nastpnego razu!

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 14.07.2014