Up-Cycling: Ein Projekt zur Nachhaltigkeit im Kunstunterricht

Nachdem die Schülerinnen und Schüler für den bewussten und umweltschonende Umgang mit Verpackungen und "Müll" sensibilisiert wurden stellte sich schnell die Frage, ab wann etwas wirklich als unbrauchbar deklariert werden kann. Kommt es nicht vielmehr auf den Standpunkt an, von dem aus man eine Sache betrachtet?

In unserer konsumorientierten Wegwerfgesellschaft geht der Wert vieler Dinge oft leider viel zu leicht verloren und so stellte sich die Frage, ist es nicht auch möglich Dinge mit anderen Augen zu sehen und ihnen so einen neuen, anderen Wert zu geben? Kann man „Müll“ mit anderen Augen sehen und ihn als Kunst zu den Menschen sprechen lassen? 

Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich die Klasse 6a über mehrere Wochen in Kleingruppen. Sie arbeiten konzentriert und engagiert mit viel Freude und Spaß an ihren „Up-Cycling-Männchen“ und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einzig aus nicht mehr benötigten Gegenständen stellten die Schülerinnen und Schüler „Müllpuppen“ her, indem sie gefundenen Sachen in ihrem Up-Cycling-Projekt eine neue Bedeutung gaben. Zu ihren Objekten aus "Müll" schrieben sie anschließend kleine Geschichten, in denen Sie das „Schicksal“ ihrer Figur beschrieben.

Die enge Zusammenarbeit führte dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch gruppenübergreifend gegenseitig unterstützen und so voneinander und miteinander lernten. Es wurde viel gelacht und dennoch produktiv gearbeitet, wodurch das Projekt auf allen Ebenen als überaus gelungen bezeichnet werden kann.